Leberzirrhose: Entstehung, Symptome, Verlauf, Erkennung & Behandlung
Leberzirrhose ist eine Erkrankung, die zu Beginn wenig typische Symptome verursacht. Betroffene stellen anfangs oft nur anhaltende Müdigkeit oder einen nachlassenden Appetit…
Wir sind überzeugt, dass die Medizin von morgen anders aussehen sollte. Wir sehen den Menschen im Mittelpunkt exzellenter Medizin und bieten ein breites Leistungsspektrum von hochmoderner Diagnostik, Vorsorge und gezielter Therapie aus einer Hand.
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Wir sind überzeugt, dass die Medizin von morgen anders aussehen sollte. Wir sehen den Menschen im Mittelpunkt exzellenter Medizin und investieren in unsere Werte: von der Patientenzufriedenheit bis zur Mitarbeiterzufriedenheit.
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Anhaltende Rückenschmerzen schränken die Lebensqualität der Betroffenen oft erheblich ein. Die Bandbreite der in Betracht kommenden Ursachen ist umfassend, wobei Bandscheibenvorfälle und Nervenkompressionen zwei weitläufig bekannte Beispiele sind. Bei derartigen Rückenschmerzen reicht das therapeutische Spektrum von der konservativen Behandlung, die oft als erster Schritt in Erwägung gezogen wird, bis zu interventionellen Maßnahmen, zu denen auch die epidurale Therapie zählt. Dabei wird ein Medikament unter Bildsteuerung direkt in den Wirbelkanal eingebracht. Auf dieser Seite fassen wir zusammen, bei welchen Indikationen das Verfahren zur Anwendung kommt, wie es abläuft und welche Kontraindikationen gegen seinen Einsatz sprechen.
Chronische und akute Rückenschmerzen gehören zu den Beschwerden, die in der Bevölkerung besonders häufig auftreten. Zur Behandlung wird üblicherweise zunächst ein konservativer Ansatz mit Medikamenten und Physiotherapie gewählt. Bleibt dieser ohne hinreichenden Erfolg, bietet die epidurale Therapie eine alternative Option. Dabei wird ein Medikament – häufig eine Kombination aus einem entzündungshemmenden Kortisonpräparat und einem lokal wirksamen Betäubungsmittel – gezielt in den Raum zwischen der harten Hirnhaut (Dura mater, umschließt das Gehirn und das Rückenmark als Schutz und Stützgewebe) und der Knochenwand (Epiduralraum) eingebracht. Für die Planung und zur Durchführung werden bildgebende Verfahren wie die Computertomographie (CT) genutzt.
Wichtige Fakten auf einen Blick:
Die epidurale Therapie ist ein interventionelles Verfahren, mit dem Schmerzen gelindert werden sollen, die unter anderem durch eine Reizung oder Kompression von Nervenwurzeln verursacht werden. Dazu erfolgt die Injektion von Medikamenten in den Epiduralraum
Nach der S3-Leitlinie zur epiduralen Injektion kommt das Verfahren als Therapieoption bei
in Betracht. Voraussetzung ist, dass die Maßnahme für jeden Patienten individuell hinsichtlich ihres Nutzens bewertet wird und konservative Maßnahmen zur Behandlung der chronischen Schmerzen (Medikamente, Physiotherapie) ausgeschöpft wurden.
Im Rahmen der Durchführung werden folgende drei Zugangswege unterschieden:
Unbedingte Voraussetzung für den Einsatz der epiduralen Therapie ist eine umfassende klinische und bildgebende Abklärung, durch die schwerwiegende Ursachen der Beschwerden wie Knochentumore der Wirbelsäule oder Metastasen ausgeschlossen werden. Somit muss stets geprüft werden, ob es sogenannte „Red Flags“ bei dem Patienten gibt. Neben dem Schmerztyp (ziehend, stechend, vor allem in der Nacht auftretend) können dies tastbare Raumforderungen sowie andere, tumorindividuelle Leitsymptome oder B-Krankheitszeichen (Abgeschlagenheit, Müdigkeit, starker Gewichtsverlust) sein. In solchen Fällen kann beispielsweise mit der PET-CT oder der Magnetresonanztomographie (MRT) nach einer malignen Ursache gesucht werden.
Indikationen für die epidurale Therapie: Wann kommt das Verfahren zur Anwendung?
Die epidurale Therapie kommt vor allem bei Erkrankungen der Wirbelsäule zum Einsatz, bei denen eine Nervenwurzel oder das Rückenmark durch Entzündungsreaktionen bzw. Druck gereizt wird.
Zu den häufigen Indikationen für die epidurale Therapie zählt der Bandscheibenvorfall (Diskusprolaps), bei dem Bandscheibengewebe auf eine Nervenwurzel Druck ausübt und dadurch ausstrahlende Schmerzen, etwa in Form einer Ischialgie, verursacht. Auch bei einer Spinalkanalstenose (Verengung des Wirbelkanals) kann die gezielte Injektion vorübergehend zu einer Linderung der Beschwerden führen.
Eine weitere wichtige Indikation ist die Radikulopathie, bei der es sich um eine Reizung einzelner Nervenwurzeln handelt, die sich häufig in Form von ausstrahlenden Schmerzen, einem Kribbeln oder Taubheitsgefühlen in Armen oder Beinen äußert.
Außerdem wird die epidurale Therapie bei chronischen, unspezifischen Rückenschmerzen – wenn also keine konkrete Ursache zu erkennen ist – angewandt, die trotz konservativer Behandlung fortbestehen.
Bei Patienten mit postoperativen Beschwerden nach einer Wirbelsäulenoperation, beispielsweise im Rahmen eines sogenannten „Failed-Back-Surgery-Syndroms“ (FBSS, auch „Postnukleotomiesyndrom“ genannt) kann die Injektion ebenfalls zur Schmerzlinderung angewendet werden.
Vor der Behandlung ist zu prüfen, ob Kontraindikationen vorliegen. Hierzu zählen akute Infektionen im Bereich der geplanten Einstichstelle, Störungen der Blutgerinnung sowie bekannte Allergien gegenüber den eingesetzten Medikamenten.
Bei Patienten mit einem Diabetes mellitus ist nach der Gabe von Kortisonpräparaten eine engmaschige Kontrolle des Blutzuckerspiegels erforderlich. Hintergrund: Der Wirkstoff kann den Blutzuckerspiegel vorübergehend erhöhen (Steroiddiabetes), da die Insulinwirkung in den Zellen negativ beeinflusst wird.
Zu den möglichen, aber seltenen Komplikationen zählen:
Bei Injektionen im Bereich der Halswirbelsäule ist zudem eine besondere Sorgfalt bei der Nadelführung erforderlich, denn es besteht ein geringes Risiko für die Verletzung umliegender Gefäßstrukturen.
Ablauf der epiduralen Therapie: Die Stadien der Behandlung kurz erklärt
Die epidurale Therapie ist ein fester Bestandteil der Behandlung von Rückenschmerzen. Für den Behandlungserfolg ist die Vorbereitung entscheidend, in deren Rahmen auch bildgebende Verfahren zur Anwendung kommen und dabei unter anderem differenzialdiagnostisch eine Rolle spielen.
Vor der epiduralen Therapie erfolgt eine ausführliche Patientenaufklärung, in der es um den Ablauf und weitere Rahmenbedingungen sowie mögliche Nebenwirkungen und besondere Vorbereitungsmaßnahmen geht. Im Idealfall liegt bereits ein aktueller Befund aus einer MRT- oder CT-Untersuchung vor, der eine Einschätzung der betroffenen Region und des Ausmaßes der strukturellen Veränderungen ermöglicht. Patienten, die gerinnungshemmende Medikamente einnehmen, müssen dies im Vorfeld mit dem behandelnden Arzt besprechen, da – je nach Wirkstoff – eine vorübergehende Pause erforderlich sein kann. Der Patient sollte die Praxis auf bei ihm existierende Allergien hinweisen.
Die Behandlung erfolgt in der Regel ambulant in Bauch- oder Seitenlage (je nach betroffenem Wirbelsäulenabschnitt). Nach einer gründlichen Desinfektion des Areals der Einstichstelle und der örtlichen Betäubung wird die Injektionsnadel unter kontinuierlicher Bildkontrolle vorsichtig bis in den Epiduralraum vorgeschoben.
Um die korrekte Lage der Nadel zu bestätigen, kann zunächst ein Kontrastmittel appliziert werden, dessen Verteilung sich mittels Bildgebung darstellen lässt. Erst danach erfolgt die eigentliche Injektion des Medikamentengemischs. Der gesamte Eingriff dauert in der Regel nur einige Minuten. Eine Sedierung ist normalerweise nicht erforderlich, kann aber bei einer ausgeprägten Behandlungsangst in Erwägung gezogen werden.
Im Anschluss an die Injektion bleibt der Patient oft noch für eine kurze Beobachtungszeit in der Praxis, damit im Fall unmittelbar auftretender, unerwünschter Reaktionen sofort reagiert werden kann. Da die Medikamentengabe an der Wirbelsäule erfolgt, sollte der Patient am Tag der Behandlung kein Fahrzeug selbst führen. Auch von schweren körperlichen Belastungen sollte an diesem Tag unbedingt abgesehen werden.
Die Wirkung der epiduralen Therapie ist nicht immer unmittelbar zu spüren. Oft stellt sich die volle Linderung der Beschwerden durch das Kortisonpräparat erst nach einigen Tagen ein. Wiederholungen der Injektion sind nur dann sinnvoll, wenn auf die vorangegangene Behandlung bereits ein Ansprechen erfolgt ist. Eine Serie von Medikamentengaben in den Epiduralraum ohne zwischenzeitliche Beurteilung des Behandlungserfolgs wird nicht empfohlen.
Epidurale Therapien sind nur eine von mehreren Leistungen im muskuloskelettalen Bereich, die wir Patienten an unseren bundesweiten Standorten anbieten. Erfahrene Fachärzte und erstklassig ausgebildetes medizinisches Assistenzpersonal gewährleisten höchste Qualität und Sicherheit bei der Durchführung sämtlicher radiologischer und nuklearmedizinischer Basisdiagnostik und Spezialverfahren. Dazu sind die LifeLink-Standorte mit modernsten Geräte ausgestattet, die unter Anwendung hochpräziser Untersuchungsprotokolle genutzt werden. Ein weiterer Leistungsschwerpunkt von LifeLink sind Behandlungen in der Strahlentherapie. Unabhängig davon, ob es im konkreten Fall um eine Untersuchung oder eine Therapie geht, der Patienten befindet sich bei uns stets in guten und professionellen Händen und genießt eine exzellente Betreuung in vertrauensvoller Umgebung. Ein Termin am nächstgelegenen LifeLink-Standort lässt sich mit unserem intuitiven Online-Buchungs-Tool im Handumdrehen reservieren – schnell, einfach und direkt.
FAQ zur epiduralen Therapie: Die wichtigsten Fragen und Antworten
Die Wirkdauer kann individuell sehr unterschiedlich sein. Allgemein lässt sich jedoch sagen, dass das Lokalanästhetikum meist nur wenige Stunden wirkt, während die entzündungshemmende Wirkung des Kortisonpräparats über mehrere Wochen bis Monate anhalten kann
Am Tag der Injektion sollte sich der Patient schonen und auf das Führen von Maschinen und Fahrzeugen verzichten. In den meisten Fällen ist am Folgetag eine Belastung schon wieder möglich, sofern keine Beschwerden mehr bestehen. Bei körperlich anstrengenden Tätigkeiten kann durch den behandelnden Arzt eine individuelle Empfehlung ausgesprochen werden.
Grundsätzlich kann das Verfahren nach dem Abklingen der Wirkung des Kortisons erneut durchgeführt werden. Als Dauerlösung ist die epidurale Therapie indes nicht optimal und es sollte ein Behandlungsansatz mit Fokus auf der Schmerzursache verfolgt werden.
Anzeichen für eine Verletzung der harten Hirnhaut sind unter anderem plötzlich einsetzende, starke Kopfschmerzen (die sich im Sitzen oder Stehen verstärken und im Liegen bessern). Hinzu kommen können Übelkeit, Nackensteifigkeit, Schwindel oder Sehstörungen sowie ein Austritt klarer, wässriger Flüssigkeit an der Einstichstelle. Bei diesen Symptomen ist der behandelnde Arzt umgehend zu informieren.
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